Vereinsausflug: Durch die Klamm und auf die Berge

Fahrenbach. Der Vereinsausflug des SV Fahrenbach führte nach Österreich in die Wildschönau. Die Anreise erfolgte mit 51 Teilnehmern am frühen Morgen ins Hotel „Dorferwirt“ in Oberau. Der Rest des Tages konnte individuell gestaltet werden.

Am zweiten Tag ging es zuerst mit dem Bus zur Stadtbesichtigung und zum Einkaufsbummel in die wenige Kilometer entfernte Glasstadt Rattenberg am Inn. Im Bus und in der Fußgängerzone wurde dann auf allen zur Verfügung stehenden Handys die Liveübertragung der Qualifikationskämpfe von Pascal Eisele in Istanbul verfolgt.

Nach der Rückfahrt am Mittag wurde eine Stärkung an der Gondelstation Markbachjoch in Niederau eingenommen. Anschließend ging es mit der Gondel auf das 1496 Meter hohe Markbachjoch. In verschiedenen Gruppen und Wegen wurde dann über die Roßkopfhütte der Weg zurück nach Oberau gelaufen.

Als Alternative konnte der einfacher zu wandernde Kulturweg im Tal von Niederau nach Oberau absolviert werden. Am Abend fanden sich alle wieder zum gemütlichen Beisammensein und Ausklang im Hotel „Dorferwirt“. Musikalisch umrahmt wurde der Abend dann mit den Stimmen der Beteiligten und „de Quetsch“ von Egon Gölz.

Nach dem Frühstück ging es am folgenden Tag nach Innsbruck zum Bergisel. Hier teilten sich die Gruppen je nach Interesse. Eine Vielzahl besichtigte die Olympiaschanze von 1964 und 1976. Die Faszination einer Skisprungstätte mit Olympischer Vergangenheit und die moderne Architektur charakterisieren die Bergisel-Schanze.

Der Turm, von Stararchitektin Zaha Hadid geplant, das Panorama-Restaurant „Bergisel Sky“ und die Aussichtsterrasse wurden besichtigt. Auch konnte hier das Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum besichtigt werden. Um den Morgen abzurunden, wurde am Bergisel die Panoramarunde erkundet.

Am Nachmittag wurde die Gruppe am Einstieg zur Kundler Klamm abgesetzt. Die Kundler Klamm zählt zu den schönsten Klammen Österreichs. Sie ist die kürzeste Verbindung zwischen Kundl und der Wildschönau, durch die die Wildschönauer Ache fließt. Gemeinsam wurde dann der Heimweg durch die Kundler Klamm mit einem Zwischenstopp im gleichnamigen Gasthaus angetreten. Auf der Wildschönauer Seite am Ende der Klamm, wurden alle mit dem Wildschönauer Bummelzug abgeholt und nach Oberau ins Hotel gebracht. Am Abend ging es gemeinsam zum Abendessen in den Gasthof „Schweizer Hof“. Der Ausklang fand wieder in der Kaminstube im Dorferwirt statt. Am folgenden Morgen musste dann leider wieder die Rückreise angetreten werden. Abschließend kann man sagen, dass ein Wochenende mit Sonne und frühlingshaften Temperaturen „erwischt“ wurde. Somit hat auch das Wetter einen Beitrag zu einem rundum gelungenen Ausflug geleistet.

Quelle: wnoz.de

Wanderung Naturschutzgebiet Biedensand

Am 12. Mai hatten wir unsere 5. Wanderung in diesem Jahr. Ziel war das drittgrößte Naturschutzgebietes von Hessen, der Biedensand bei Lampertheim.  

40 aktive Wanderer sorgten für eine Rekordbeteiligung.

Olympia Quali Istanbul Pascal

Trost gab es nach dem Ausscheiden von den mitgereisten Fans aus dem Odenwald: Der Fürther Pascal Eisele (Fünfter von links) verpasste gestern das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Beim zweiten Ringer-Qualifikationsturnier in Istanbul scheiterte er im Achtelfinale. Bild: Kaiser

Von unserem Redaktionsmitglied

Stefan Jünger

Istanbul. Die Enttäuschung war ihm deutlich anzuhören: Durch eine knappe 0:3-Punktniederlage im zweiten Kampf gegen den Türken Selcuk Cebi schied Pascal Eisele im Achtelfinale des zweiten Qualifikationsturniers für die Olympischen Spiele in Rio der Janeiro vorzeitig aus. Damit verpasste der 23-jährige Ringer aus Fürth sein nach dem Gewinn der Europameisterschaft vor sechs Wochen nächstes großes Ziel.

Der bei nationalen Turnieren nach wie vor für seinem Heimatverein SV Fahrenbach startende Ringer hatte schon beim ersten Qualifikationsturnier in Ulan Bator in der Mongolei das Ticket nach Brasilien knapp verpasst, als er im Kampf der Drittplatzierten gegen den Armenier Julfalakyan knapp unterlegen war. Zuvor hatte er Cebi klar mit 9:0 Punkten geschlagen. So war er mit großen Hoffnungen am Donnerstag nach Istanbul geflogen, wo bei einem weltweiten Turnier die letzten beiden Startplätze für Rio vergeben wurden.

Nach dem Wiegen am Donnerstagnachmittag startete Pascal Eisele dann am Freitagmorgen in die Ausscheidungskämpfe in der 75-kg-Klasse der griechisch-römischen Stilart. Zunächst stand die Qualifikation für das Achtelfinale auf dem Programm. Hier wartete auf ihn der Rumäne Ilie Cojocari. "Ich bin sehr gut drauf gewesen, habe mich richtig gut gefühlt", beschreibt Pascal Eisele seine Verfassung vor dem Kampf.

Und auf der Matte bestätigte er diese Einschätzung, der junge Deutsche beherrschte das Geschehen auf der Matte. Schon in der ersten Minute konnte er einen Kopfzug ansetzen, der ihm eine Vier-Punkte-Wertung einbrachte. Eisele setzte sofort nach und beendete den Kampf mit zwei Durchdrehern nach gerade einmal 62 Sekunden.

Im Achtelfinale traf er dann wieder auf Cebi. Auch hier rechnete er sich gute Chancen aus, denn schließlich hatte er den Türken schon vor zwei Wochen in Ulan Bator glatt bezwungen. Die beiden Top-Ringer lieferten sich von Beginn an einen verbissenen Kampf - wobei sein Gegner auf die ohrenbetäubende Unterstützung der türkischen Fans in der Halle bauen konnte. "Da war die Hölle los", berichtete Timo Kaiser, einer der mitgereisten Anhänger aus Fahrenbach.

Dennoch konnte Eisele den Kampf zunächst ausgeglichen gestalten. "Cebi konnte mich dann aber einmal ausheben, womit er mit zwei Punkte abgenommen hat", berichtete er zerknirscht. In der verbleibenden Zeit versuchte er alles, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können, doch Cebi spielte seine Routine aus und bot seinem jungen Kontrahenten keine entscheidende Angriffsmöglichkeit mehr, nutzte stattdessen noch eine Aktion, in der er die Oberhand gewann und damit einen weiteren Punkt verbuchen konnte. So stand am Ende eine 0:3-Punktniederlage für den Fürther auf dem Papier und der Traum von den Olympischen Spielen war geplatzt. "Das war eine ganz enge Kiste über die volle Kampfzeit von sechs Minuten hinweg, aber es hat leider nicht gereicht. Aber ich bin erst 23 Jahre alt und habe im Ringen noch viel vor mir. Ich nehme weiter alles mit, was in diesem Jahr noch passiert", sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung - und unterstrich: "Ich mache in diesem Jahr so weiter wie bisher auch."

Neue Trainerin der Turnabteilung traut sich

Steffi Neidig konnte vom SV Fahrenbach als neue Trainerin für die Turnabteilung gewonnen werden. Am Samstag gab sie Ihrem Verlobten Thorsten Neidig das Ja-Wort. Steffi hat mit 8 Jahren bei PSV Olympia in Berlin angefangen zu turnen. Sie wurde ein paarmal Meisterin im Mehrkampf und an Boden und Balken. Steffi nahm mehrmals an den deutschen Turnmeisterschaften teil. Seit 2005 startete sie für das Ligateam der Eintracht Frankfurt u. a. in der Landesliga Hessen, Regionalliga, Hessische Meisterschaften sowie beim Bundespokal. Seit 1998 war Steffi Übungsleiter im Kinder- und Leistungsturnen, 2003 konnte sie ihre C-Lizenz als Trainerin erlangen und anschließend an einer zweimonatigen Trainerfortbildung in der USA teilnehmen. Durch eine kontinuierliche Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen kann Steffi ihr Wissen und Können an die Kinder weitergeben. Der SV Fahrenbach wünscht Steffi und Thorsten für ihre gemeinsame Zukunft alles Gute und ein tolle Zeit als Trainerin beim SV Fahrenbach.

Platz eins für Colin Riley und Paul Fuhrmann

Mit fünf Jugendringern nahm der SV Fahrenbach am Krabbe Cub in Sulzbach am vergangenen Sonntag teil.

In der E-Jugend startete Lars Klein im Limit bis 33 kg. Mit einem klaren Schultersieg, einer Schulterniederlage sowie einem Sieg nach 4:4 Punkten gewann er die Silbermedaille.

Julius Knapp (D-Jugend, 29 kg) verlor seinen ersten Kampf, seinen zweiten konnte er nach einem Punkterückstand von 23:15 noch auf Schulter gewinnen.

Gegen den letzten Kontrahenten konnte er den Rückstand von 20:5 leider nicht mehr aufholen. Er erreichten den dritten Platz. Colin Riley und Josh Knapp starteten unter 6 Teilnehmern im Limit bis 34 kg.

Colin besiegte alle Gegner vorzeitig auf Schulter und sicherte sich so den ersten Platz. Josh zeigte ebenfalls tolle Kämpfe und konnte drei Siege für sich entscheiden.

Bei zwei Gegnern konnte er sich nicht durchsetzten, dennoch freute er sich über seinen dritten Platz. Für Paul Fuhrmann (42 kg) lief es ebenfalls sehr gut.

Zwei Gegner beförderte er nach seinem ersten Angriff auf die Schulter. Im letzten Kampf konnte er seinen Rückstand von 5:6 aufholen, schulterte seinen Gegenspieler und belegte den ersten Platz. ys

Wanderabteilung

Mehrmals im Jahr unternimmt die Wanderabteilung tolle Wanderungen und Ausflüge in dem schönen Odenwald und nähere Umgebung.

Treffpunkt ist jeweils der 1. Donnerstag im Monat um 13:30 Uhr Ortsmitte (Bushaus). Gesonderte Absprachen jedoch möglich.

Eine Anmeldung zu der Wanderung ist nicht notwendig.

 

Anbei ein paar Bilder der letzten Wanderungen:

Bilder: Picker  / danke für die tolle Aufbereitung

Bronze für Schütz, Silber für Nimmerfroh

Fahrenbach. Ihre Ziele haben die Ringer des SV Fahrenbach bei den deutschen Meisterschaften nicht ganz erreicht. Dennoch zufrieden sein konnte Peter Schütz (griechisch-römisch, 54 kg), der das Turnier mit der Bronzemedaille beendete.

Er gewann drei seiner Poolkämpfe sicher, gegen einen Teamkollegen machte es Peter Schütz jedoch spannend. Mit einem Rückstand von 2:6 konnte er sechs Sekunden vor Schluss noch zum 6:6 aufholen und siegte. Gegen den körperlich überlegenen Poolgegner zog Schütz den Kürzeren, so blieb ihm nur der Einzug ins kleine Finale. Sein dortiger Widersacher verletzte sich jedoch im Kampf am Vortag und Peter Schütz gewann kampflos die Bronzemedaille.

Für Maximilian Braun (Freistil, 76 kg) lief es nicht so gut. Für ihn war die Meisterschaft nach zwei Niederlagen mit dem 13. Platz zu Ende. Neuzugang Paul Nimmerfroh (AV Groß-Zimmern, griechisch-römisch, 63 kg) konnte ebenfalls zufrieden mit sich sein. Im Pool setzte er sich gegen vier Kontrahenten mit Punktsiegen durch. Mit 7:8 verlor er knapp einen Poolkampf, da sich aber die drei Poolersten gegenseitig besiegten, zog er mit etwas Glück ins Finale ein. Diesen Kampf konnte Nimmerfroh nicht für sich entscheiden. Die drei A-Jugendringer wurden vom SV Fahrenbach gebührend empfangen. ys