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  • Aktuelles vom SV Fahrenbach

  • Verbandsrunde 2025

    Die Verbandsrunde 2025 steht vor der Tür. Hier eine Kampfübersicht unserer 1. und 2. Mannschaft. Ergebnisse werden auf der Liga Datenbank und auf unseren Social Media Kanälen veröffentlicht.
    Link zur Liga Datenbank: https://liga-db.de




  • Deutsche Meisterschaft Elsenfeld 2025

    Am vergangenen Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften der Männer im Bayrischen Elsenfeld bei Obernburg statt. Die zwei Fahrenbacher Starter Dominic Arnold und Pascal Eisele hatten eine kurze Anreise und waren bestens vorbereitet sich mit der Konkurrenz zu messen.

    Deutsche Meisterschaften Elsenfeld

    Dominic Arnold startete bis 82Kg Griechisch-Römisch, im ersten Kampf bekam er es mit Maximilian Besser vom KSV Unterelchingen zu tun. Er gestaltete den Kampf souverän und besiegte Besser technisch überlegen.
    Im nächsten Kampf wartete der spätere deutsche Meister und Favorit Erik Löser vom RSK JK Gelenau aus Sachsen.
    Leider musste Dominic diesen Kampf verletzungsbedingt aufgeben, da er sich bereits im ersten Kampf eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Somit konnte Löser hier kampflos den Einzug in die nächste Runde erlangen.
    Hier wäre für Dominic eventuell ein Platz auf dem Podest drin gewesen.
     
    Pascal Eisele ist und bleibt die Konstanz in Person, er ringt seid über 10 Jahren in der deutschen Spitze der Männer. Dies stellte er auch wieder bei dieser Meisterschaft unter Beweis. Eisele musste 3 Kämpfe gewinnen, um ins Finale einziehen zu können. Im ersten Kampf gewann er technisch überlegen gegen Hadis Vehapi vom KSK Furtwangen.
    Den zweiten und dritten Kampf beendete er mit einem Schultersieg vorzeitig zunächst gegen Marten Scheel vom SV Warnemünde und dann gegen Keymi Rothweiler vom ASV Ladenburg. Damit konnte er Verlustpunktfrei das Ticket ins Finale buchen. Im Finale am Sonntag wartete für ihn ein alter Bekannter. Roland Schwarz vom SV Burghausen. Beide ringen seit Jahren zusammen in der Nationalmannschaft und kennen sich sehr gut. Es war klar das es ein sehr enger Kampf werden würde.

    Am Ende stand ein 1:1 ohne technische Wertung. Eisele wurde in der zweiten Runde 2x als aktiverer Ringer vom Schiedsrichter benannt, konnte leider aber keine Punkte aus diesem Vorteil mitnehmen. Somit stand am Ende eine sehr Knappe Niederlage und der zweite Platz. Zu dieser Meisterschaft wurden die Regeln geändert, in einem Kampf ohne technische Wertung gewinnt der Ringer mit der ersten Wertung. Davor war dies anders, nach dem alten Regelwerk hätte Pascal den Sieg davon getragen.
    Nichts desto trotz fand am Sonntagabend ein Empfang der beiden Aushängeschilder des SV Fahrenbach statt. Der Verein ist stolz das beide Sportler, die für Mannschaftskämpfe in der Bundesliga ringen, für Einzelkämpfe weiterhin den SV Fahrenbach repräsentieren.
     
    Bereits in der nächsten Woche geht es für Dominic Arnold mit den Europameisterschaften der U20 weiter. Bis dahin sollte die Verletzung auskuriert sein und Dominic startklar.


  • Der SV Fahrenbach steht vor einer Neuausrichtung

    Die diesjährige Ringer-Verbandsrunde war erst wenige Tage abgeschlossen, da liefen bereits die vereinsinternen Abstimmungen zur Planung für die kommende Verbandsrunde 2025. Nach intensiven Beratungen innerhalb der sportlichen Leitung, mit den Trainern und dem engeren Vorstand ist die Entscheidung zu einer Veränderung gefallen.



    Der SV Fahrenbach verzichtet im kommenden Jahr mit seiner 1. Mannschaft auf seinen Startplatz in der hessischen Oberliga. Nachdem wir über die vergangenen ca. 20 Jahre eine feste Größe in der Oberliga gewesen sind, ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen. Mit Blick in die Zukunft, müssen wir nun aber konsequent eine Neuausrichtung unserer aktiven Ringermannschaften in den hessischen Ringerligen angehen, ohne dabei auf 2 Mannschaften in den hessischen Ligen verzichten zu müssen. Diese Entwicklung hat sich bereits über die letzten Jahre abgezeichnet, aus verschiedenen Gründen denken wir jedoch, dass jetzt der Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist, so der 1. Vorsitzende Tino Gölz.

    An dieser Stelle möchte sich der SV Fahrenbach zunächst bei allen Ringern, den Trainern, Sponsoren, Ehrenamtlichen und natürlich den Zuschauern für die Unterstützung und das Engagement über die vergangenen Jahre an und auf der Matte, sowie hinter den Kulissen, bedanken.

    Insbesondere die Zuschauer konnten über die vergangenen Jahre beobachten, wie sich das sportliche Niveau in der Oberliga immer mehr gesteigert hat. Um mithalten zu können, musste auch der SV Fahrenbach auf einige zusätzliche externe Ringer als Unterstützung zurückgreifen. Auf der anderen Seite sehen wir eine sehr positive Entwicklung bei der Nachwuchsarbeit, im Bereich der Schüler und Jugend, die sich mittlerweile bereits auch in unserer 2. Mannschaft bemerkbar gemacht hat. Allerdings ist der Sprung von der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft für viele Nachwuchsringer mittlerweile zu groß. Lediglich wenige Nachwuchsringer aus den eigenen Reihen konnten sich in den vergangenen Jahren fest in der Oberligamannschaft auf höchstem Niveau etablieren.

    Direkt nach dem letzten Verbandsrundenkampf wurden deshalb bewusst Gespräche mit einzelnen Ringern geführt, mit denen wir gerne die sportliche Neuausrichtung gemeinsam beschreiten würden, diese Gespräche verliefen positiver wie zunächst vermutet. Auch das bisherige Trainergespann Frank Münzenberger für die griechisch-römische Stilart und Vadim Sacultan im Freistil stehen hinter der Neuausrichtung und bleiben dem Verein erhalten. Andererseits muss der SV Fahrenbach, sein derzeit größtes Nachwuchstalent sportlich ziehen lassen. Nachdem Dominic Arnold sich über die vergangenen Jahre durch sehr großes Engagement und mit einer enormen Unterstützung seines Vaters Stefan immer besser entwickelt hat, ist ihm dieses Jahr der große Durchbruch gelungen. Mit dem deutschen Meistertitel bei den Junioren und dem Start bei den Europameisterschaften im Frühjahr im Serbien, hat er sich jetzt auch in der abgelaufenen Oberligasaison einen Namen und viel Anerkennung bei seinen Gegnern erworben. Wir haben Dominic von vornherein immer gesagt, dass wir einer sportlichen Weiterentwicklung nicht im Wege stehen werden, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Dominic der mittlerweile seine Ausbildung zum Polizisten begonnen und dadurch auch von einer Sportförderung profitieren kann, wird und muss sich neuen Gegnern stellen.

    Der erst kürzlich neu gewählte Präsident des hessischen Ringerverbandes Karl-Peter Schmitt wurde bereits über den Rückzug der 1. Mannschaft aus der Oberliga informiert. Die 2. Mannschaft bleibt formal von diesem Rückzug unberührt, diese startet in der kommenden Saison wieder in der hessischen Landesliga. Wie die finale Konstellation unserer beiden Mannschaften in der kommenden Verbandsrunde sein wird, ist derzeit noch schwer zu sagen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bis kurz vor Rundenbeginn noch einiges an Bewegung im System ist, wie zum Beispiel in der abgelaufenen Saison, als der KSC Niedernberg kurz vor Rundenbeginn seine Mannschaft komplett zurückgezogen hatte. Formal müssen wir nach dem Rückzug aus der Oberliga mit einer Neuansiedlung in der Verbandsliga rechnen. In diesem Fall würde die 2. Mannschaft die neue 1. Mannschaft werden, da höher angesiedelt. Mittelfristig wird für die 1. Mannschaft definitiv die Hessenliga angestrebt. Einerseits können wir unseren Ringern und insbesondere unserem Nachwuchs ein attraktives sportliches Niveau anbieten, andererseits werden die Zuschauer auch weiterhin tolle Kämpfe auf der Matte zu sehen bekommen.

    Damit stehen dem SV Fahrenbach interessante Jahre bevor. Parallel zu der sportlichen Neuausrichtung in der Aushängeabteilung dem Ringen, laufen die Planungen für eine Sporthallensanierung und Erweiterung bereits auf Hochtouren. Der SV Fahrenbach befindet sich somit endgültig in der Phase, den Verein sowie die vereinseigene Sporthalle für die sportliche, aber auch kulturelle Zukunft fit zu machen.