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  • Deutsche Meisterschaft Elsenfeld 2026

    Starker Einstand bei den Männern: Bei den Deutschen Meisterschaften im Ringen, die von Donnerstag bis Samstag vergangener Woche in Elsenfeld am Main ausgetragen wurden, hat Dominic Arnold mit einem dritten Platz für einen hervorragenden Erfolg und ein weiteres sportliches Highlight beim SV Fahrenbach gesorgt. Dominic ging am Samstag auf die Matte und überzeugte in seinem ersten Jahr in der Männerklasse nicht nur mit technischem Können, sondern vor allem mit großem Kampfgeist und mentaler Stärke.



    Dominic war bewusst von der Gewichtsklasse bis 82 Kilogramm in die international gerungene Klasse bis 87 Kilogramm gewechselt und traf dort auf ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Der Auftakt gelang ihm eindrucksvoll: Gegen Max Wieland aus Thüringen setzte er früh ein Ausrufezeichen, als er nach einem dynamischen Schleuderwurf und einem kurzen Konter seines Gegners selbst wieder die Initiative übernahm und den Kampf mit einem schnellen Schultersieg für sich entschied.
    Im Viertelfinale wartete mit Samuel Guerrero Santana aus Württemberg ein unangenehmer Gegner. Dominic punktete zwar gleich zu Beginn, musste jedoch in der zweiten Kampfphase umstellen und taktisch klug agieren. Trotz spürbarer Nachwirkungen einer Magenverstimmung am Vortag brachte er den Kampf souverän über die Zeit und siegte verdient mit 7:1 nach Punkten.
    Im Halbfinale traf Dominic schließlich auf Kevin Gremm aus dem Saarland, den wohl stärksten Gegner in seinem Pool. Hier fand er nicht wie gewohnt in den Kampf und geriet in der ersten Kampfhälfte mit 0:1 in Rückstand. Als er versuchte, das Blatt mit offensivem Druck zu wenden, wurde er ausgekontert und musste sich vorzeitig auf Schultern geschlagen geben.
    Damit blieb ihm noch der Kampf um Bronze – und hier zeigte Dominic eindrucksvoll seine mentale Stärke. Gegen den erfahrenen Mainzer Bundesligaringer Ali Soleimani geriet er zunächst deutlich ins Hintertreffen und lag zur Pause klar mit 0:6 Punkten zurück. Doch Dominic gab sich nicht auf. Wie verwandelt kehrte er nach der Pause auf die Matte zurück, nutzte seine Chance nach einer Passivitätsverwarnung für seinen Gegner konsequent und verkürzte zunächst mit einem spektakulären Überwerfer auf 5:6. Anschließend holte sich Dominic weiter Punkt für Punkt und dominierte zunehmend den konditionell nachlassenden Gegner und drehte den Kampf komplett. Am Ende stand ein verdienter 9:6-Punktsieg und damit die Bronzemedaille.
    Für Dominic Arnold ist dieser dritte Platz ein herausragender Erfolg und ein starkes Signal in seinem ersten Jahr bei den Männern. Mit seiner Leistung hat er nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch gezeigt, dass mit ihm in Zukunft weiterhin zu rechnen ist.
    Die mitgereisten Fans um Vater Stefan konnten bereits vor Ort mit Dominic die Medaille feiern. Am Sonntag um 11 Uhr fand dann bereits der traditionelle Empfang für den Vorzeigesportler in der Sporthalle Fahrenbach statt, wobei jung und alt den Weg in die Sporthalle fanden, um Dominic zu seinem 3. Deutschen Meister zu gratulieren und diesen Erfolg gebührend mit ihm zu feiern.


  • Steil in de Mai | Am 30.04.2025 ab 21 Uhr
  • Ferchichi verstärkt den SV Fahrenbach

    Der SV Fahrenbach stellt die Weichen für die Zukunft: Mit Semi Ferchichi gewinnt der Verein einen erfahrenen Mann für das Trainerteam der Aktiven.

    Zukünftig wird Ferchichi gemeinsam mit dem langjährigen Coach Vadim Sacultan das Training leiten. Damit setzt der SV Fahrenbach auf ein kompetentes Duo, um die sportliche Entwicklung der Ringer weiter voranzutreiben.

    Rückkehr zur Leidenschaft

    Semi Ferchichi ist im regionalen Ringsport kein Unbekannter. Seine aktive Karriere führte ihn unter anderem bis in die 2. Bundesliga zum KSV Schriesheim. Nachdem er die Ringerschuhe an den Nagel gehängt hatte, legte er eine mehrjährige Pause ein, um Abstand vom Mattensport zu gewinnen.

    Doch die Leidenschaft für das Ringen ist geblieben. Dass der SV Fahrenbach ihn nun für eine Rückkehr gewinnen konnte, gilt als echter Coup für den Verein.

    „Umso mehr freut es uns, dass wir ihn von unserem Konzept beim SV Fahrenbach überzeugen konnten“, betont Sportwart Sebastian Helm.

    Startschuss im April

    Lange Eingewöhnungszeiten gab es nicht: Bereits seit Anfang April leitet das neue Trainergespann die Einheiten der aktiven Ringer. Mit der Kombination aus Sacultans Beständigkeit und Ferchichis Bundesliga-Erfahrung sieht sich der Verein bestens für die kommenden Herausforderungen gerüstet.














  • Verbandsrunde 2025

    Die Verbandsrunde 2025 steht vor der Tür. Hier eine Kampfübersicht unserer 1. und 2. Mannschaft. Ergebnisse werden auf der Liga Datenbank und auf unseren Social Media Kanälen veröffentlicht.
    Link zur Liga Datenbank: https://liga-db.de




  • Deutsche Meisterschaft Elsenfeld 2025

    Am vergangenen Wochenende fanden die deutschen Meisterschaften der Männer im Bayrischen Elsenfeld bei Obernburg statt. Die zwei Fahrenbacher Starter Dominic Arnold und Pascal Eisele hatten eine kurze Anreise und waren bestens vorbereitet sich mit der Konkurrenz zu messen.

    Deutsche Meisterschaften Elsenfeld

    Dominic Arnold startete bis 82Kg Griechisch-Römisch, im ersten Kampf bekam er es mit Maximilian Besser vom KSV Unterelchingen zu tun. Er gestaltete den Kampf souverän und besiegte Besser technisch überlegen.
    Im nächsten Kampf wartete der spätere deutsche Meister und Favorit Erik Löser vom RSK JK Gelenau aus Sachsen.
    Leider musste Dominic diesen Kampf verletzungsbedingt aufgeben, da er sich bereits im ersten Kampf eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Somit konnte Löser hier kampflos den Einzug in die nächste Runde erlangen.
    Hier wäre für Dominic eventuell ein Platz auf dem Podest drin gewesen.
     
    Pascal Eisele ist und bleibt die Konstanz in Person, er ringt seid über 10 Jahren in der deutschen Spitze der Männer. Dies stellte er auch wieder bei dieser Meisterschaft unter Beweis. Eisele musste 3 Kämpfe gewinnen, um ins Finale einziehen zu können. Im ersten Kampf gewann er technisch überlegen gegen Hadis Vehapi vom KSK Furtwangen.
    Den zweiten und dritten Kampf beendete er mit einem Schultersieg vorzeitig zunächst gegen Marten Scheel vom SV Warnemünde und dann gegen Keymi Rothweiler vom ASV Ladenburg. Damit konnte er Verlustpunktfrei das Ticket ins Finale buchen. Im Finale am Sonntag wartete für ihn ein alter Bekannter. Roland Schwarz vom SV Burghausen. Beide ringen seit Jahren zusammen in der Nationalmannschaft und kennen sich sehr gut. Es war klar das es ein sehr enger Kampf werden würde.

    Am Ende stand ein 1:1 ohne technische Wertung. Eisele wurde in der zweiten Runde 2x als aktiverer Ringer vom Schiedsrichter benannt, konnte leider aber keine Punkte aus diesem Vorteil mitnehmen. Somit stand am Ende eine sehr Knappe Niederlage und der zweite Platz. Zu dieser Meisterschaft wurden die Regeln geändert, in einem Kampf ohne technische Wertung gewinnt der Ringer mit der ersten Wertung. Davor war dies anders, nach dem alten Regelwerk hätte Pascal den Sieg davon getragen.
    Nichts desto trotz fand am Sonntagabend ein Empfang der beiden Aushängeschilder des SV Fahrenbach statt. Der Verein ist stolz das beide Sportler, die für Mannschaftskämpfe in der Bundesliga ringen, für Einzelkämpfe weiterhin den SV Fahrenbach repräsentieren.
     
    Bereits in der nächsten Woche geht es für Dominic Arnold mit den Europameisterschaften der U20 weiter. Bis dahin sollte die Verletzung auskuriert sein und Dominic startklar.


  • Neujahrsempfang 2026 - Gemeinde Fürth

    Dominic Arnold wurde am jährlichen Neujahrsempfang von der Gemeinde Fürth für seine herausragenden sportlichen Erfolge 2025 geehrt. Mit beeindruckender Disziplin, unermüdlichem Training und echtem Kampfgeist hat er gezeigt, was möglich ist, wenn Leidenschaft auf Durchhaltevermögen trifft.

    Ein Vorbild für viele – und ein verdienter Moment im Rampenlicht.


    Herzlichen Glückwunsch, Dominic!





  • Der SV Fahrenbach steht vor einer Neuausrichtung

    Die diesjährige Ringer-Verbandsrunde war erst wenige Tage abgeschlossen, da liefen bereits die vereinsinternen Abstimmungen zur Planung für die kommende Verbandsrunde 2025. Nach intensiven Beratungen innerhalb der sportlichen Leitung, mit den Trainern und dem engeren Vorstand ist die Entscheidung zu einer Veränderung gefallen.



    Der SV Fahrenbach verzichtet im kommenden Jahr mit seiner 1. Mannschaft auf seinen Startplatz in der hessischen Oberliga. Nachdem wir über die vergangenen ca. 20 Jahre eine feste Größe in der Oberliga gewesen sind, ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen. Mit Blick in die Zukunft, müssen wir nun aber konsequent eine Neuausrichtung unserer aktiven Ringermannschaften in den hessischen Ringerligen angehen, ohne dabei auf 2 Mannschaften in den hessischen Ligen verzichten zu müssen. Diese Entwicklung hat sich bereits über die letzten Jahre abgezeichnet, aus verschiedenen Gründen denken wir jedoch, dass jetzt der Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist, so der 1. Vorsitzende Tino Gölz.

    An dieser Stelle möchte sich der SV Fahrenbach zunächst bei allen Ringern, den Trainern, Sponsoren, Ehrenamtlichen und natürlich den Zuschauern für die Unterstützung und das Engagement über die vergangenen Jahre an und auf der Matte, sowie hinter den Kulissen, bedanken.

    Insbesondere die Zuschauer konnten über die vergangenen Jahre beobachten, wie sich das sportliche Niveau in der Oberliga immer mehr gesteigert hat. Um mithalten zu können, musste auch der SV Fahrenbach auf einige zusätzliche externe Ringer als Unterstützung zurückgreifen. Auf der anderen Seite sehen wir eine sehr positive Entwicklung bei der Nachwuchsarbeit, im Bereich der Schüler und Jugend, die sich mittlerweile bereits auch in unserer 2. Mannschaft bemerkbar gemacht hat. Allerdings ist der Sprung von der 2. Mannschaft in die 1. Mannschaft für viele Nachwuchsringer mittlerweile zu groß. Lediglich wenige Nachwuchsringer aus den eigenen Reihen konnten sich in den vergangenen Jahren fest in der Oberligamannschaft auf höchstem Niveau etablieren.

    Direkt nach dem letzten Verbandsrundenkampf wurden deshalb bewusst Gespräche mit einzelnen Ringern geführt, mit denen wir gerne die sportliche Neuausrichtung gemeinsam beschreiten würden, diese Gespräche verliefen positiver wie zunächst vermutet. Auch das bisherige Trainergespann Frank Münzenberger für die griechisch-römische Stilart und Vadim Sacultan im Freistil stehen hinter der Neuausrichtung und bleiben dem Verein erhalten. Andererseits muss der SV Fahrenbach, sein derzeit größtes Nachwuchstalent sportlich ziehen lassen. Nachdem Dominic Arnold sich über die vergangenen Jahre durch sehr großes Engagement und mit einer enormen Unterstützung seines Vaters Stefan immer besser entwickelt hat, ist ihm dieses Jahr der große Durchbruch gelungen. Mit dem deutschen Meistertitel bei den Junioren und dem Start bei den Europameisterschaften im Frühjahr im Serbien, hat er sich jetzt auch in der abgelaufenen Oberligasaison einen Namen und viel Anerkennung bei seinen Gegnern erworben. Wir haben Dominic von vornherein immer gesagt, dass wir einer sportlichen Weiterentwicklung nicht im Wege stehen werden, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Dominic der mittlerweile seine Ausbildung zum Polizisten begonnen und dadurch auch von einer Sportförderung profitieren kann, wird und muss sich neuen Gegnern stellen.

    Der erst kürzlich neu gewählte Präsident des hessischen Ringerverbandes Karl-Peter Schmitt wurde bereits über den Rückzug der 1. Mannschaft aus der Oberliga informiert. Die 2. Mannschaft bleibt formal von diesem Rückzug unberührt, diese startet in der kommenden Saison wieder in der hessischen Landesliga. Wie die finale Konstellation unserer beiden Mannschaften in der kommenden Verbandsrunde sein wird, ist derzeit noch schwer zu sagen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bis kurz vor Rundenbeginn noch einiges an Bewegung im System ist, wie zum Beispiel in der abgelaufenen Saison, als der KSC Niedernberg kurz vor Rundenbeginn seine Mannschaft komplett zurückgezogen hatte. Formal müssen wir nach dem Rückzug aus der Oberliga mit einer Neuansiedlung in der Verbandsliga rechnen. In diesem Fall würde die 2. Mannschaft die neue 1. Mannschaft werden, da höher angesiedelt. Mittelfristig wird für die 1. Mannschaft definitiv die Hessenliga angestrebt. Einerseits können wir unseren Ringern und insbesondere unserem Nachwuchs ein attraktives sportliches Niveau anbieten, andererseits werden die Zuschauer auch weiterhin tolle Kämpfe auf der Matte zu sehen bekommen.

    Damit stehen dem SV Fahrenbach interessante Jahre bevor. Parallel zu der sportlichen Neuausrichtung in der Aushängeabteilung dem Ringen, laufen die Planungen für eine Sporthallensanierung und Erweiterung bereits auf Hochtouren. Der SV Fahrenbach befindet sich somit endgültig in der Phase, den Verein sowie die vereinseigene Sporthalle für die sportliche, aber auch kulturelle Zukunft fit zu machen.

  • Aktuelles vom SV Fahrenbach

  • Archiv vom SV Fahrenbach


  • UPDATE vom 16.04.2025 - Unser Turnier ist vollständig ausgebucht!



  • Einer der großen Alpinisten kommt nach Fahrenbach

    Beim SV Fahrenbach rückt eines der Highlights des Jahres 2025 näher. Am Freitag, 21.03.2025 ab 19 Uhr wird Hans Kammerlander in der vereinseigenen Sporthalle auftreten.

    Hans Kammerlander zählt zu den erfolgreichsten Höhenbergsteigern unserer Zeit. In Ahornach, einem kleinen Dorf an einem steilen Hang im Tauferer Ahrntal geboren, bestieg er als 8-jähriger heimlich zwei Touristen folgend seinen ersten Dreitausender. Danach entdeckte der Südtiroler die zauberhafte Welt der Berge. In seiner Biografie findet man mehr als 2500 Klettertouren und rund 50 Erstbegehungen.

    Doch bis es soweit war, musste der Südtiroler Ausnahme-Alpinist einen langen Weg zurücklegen. Davon erzählt der Vortrag „Bergsüchtig“: von Erfolgen und Rückschlägen, von glücklichen Stunden und menschlichen Tragödien. Er bestieg zwölf der vierzehn Achttausender. Sieben davon an der Seite von Reinhold Messner. Er fuhr mit Ski vom Gipfel des Everest ab und durch die steilen Flanken des Nanga Parbat. Mit Reinhold Messner umrundete er auf den Landesgrenzen seine Heimat Südtirol. Er durchstieg die Nordwände von Ortler und Großer Zinne innerhalb von 24 Stunden. In der Zeit gelangen ihm auch alle vier Grate des Matterhorns. Als erstem Bergsteiger der Welt gelang Hans Kammerlander eine der beiden Versionen der Seven Second Summits, also der jeweils zweithöchsten Berge aller sieben Kontinente.

    Hans Kammerlander ist Bergführer und Skilehrer. Er lebt im Tauferer Ahrntal und ist Vater einer Tochter. Mit imponierenden Bildern und beeindruckenden Filmsequenzen bringt Kammerlander den Zuschauern die Bergwelt nahe. Am dritthöchsten Gipfel der Erde, dem Kangchendzönga, hatte sich Kammerlander schwere Erfrierungen zugezogen. Statt drei Achttausender zu besteigen, trat er den bitteren Weg ins Krankenhaus an. Ein Film-Team hat die spannendsten Momente festgehalten und auch extreme Bilder von der Skiabfahrt gemacht.

    Bergsteigerlegende Hans Kammerlander kommentiert den Vortrag live in seiner unverwechselbaren, sympathischen Art und steht in der Pause, aber insbesondere auch nach dem Vortrag, gerne für Fragen und Autogrammwünsche zur Verfügung.

    Der Kartenvorverkauf läuft bereits auf Hochtouren, der Eintritt kostet 20 €. Sollten noch Resttickets am Veranstaltungsabend verfügbar sein, sind diese für 23 € an der Abendkasse erhältlich. An dem Abend ist freie Platzwahl, zu den üblichen Getränken wird der Sportverein auch noch ein typisches Südtiroler Vesper anbieten.

    Vorverkaufsstellen sind im Cafe Mäule in Rimbach, im Fahrzeughaus Helmut Emig in Lörzenbach und in der Buchhandlung Valentin in Fürth. Darüber hinaus können Karten auch direkt in Fahrenbach bei Elke Görisch und Jochen Kapp erworben werden oder über 06253-6104.