Wasserlos - SVF I

Wasserlos - SVF I

05.12.2005 Wasserlos - SVF I

Besonders Haas und Schröder wissen zu überzeugen (gie) Der SV Fahrenbach hat seine eindrucksvolle Siegesserie in der Ringer-Hessenliga ausgebaut. Beim SCJ Wasserlos wurden die Odenwälder ihrer Favoritenrolle gerecht, setzten sich klar mit 24:16 durch und feierten damit den siebten Erfolg hintereinander. "Gerade die jungen Leute haben einmal mehr eine gute Leistung gezeigt, wie eigentlich schon über den gesamten Rundenverlauf hinweg", lobte SV-Trainer Markus Schröder den überzeugenden Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Mit Tino Gölz, Martin Arnold und Oliver Flecchia mussten die Fahrenbacher gleich drei etatmäßige Erstmannschaftsringer ersetzen. Dies gelang ihnen mit Ausnahme der Klasse bis 66 Kilo im Greco-Stil recht gut. Diese Gewichtsklasse blieb unbesetzt, weshalb Ralf Kraus für Wasserlos vier kampflose Punkte verbuchte. Insbesondere zwei Ringer des SV Fahrenbach überzeugten durch und durch: Zum einen Michael Haas, zum anderen der junge Simon Schröder. Haas bekam es in der Klasse bis 74 Kilo im freien Stil mit Christian Lotz zu tun, der als einer der großen Leistungsträger des SCJ gilt. Haas gab zwar die erste Runde ab, bot Lotz dann aber eindrucksvoll Paroli, gewann die Runden zwei und drei, ehe es ihm in der vierten Runde sogar gelang, Lotz zu schultern. Einen Schultersieg fuhr auch Simon Schröder ein. In der Klasse bis 50 Kilo im griechisch-römischen Stil traf der erst 14-jährige Fahrenbacher auf Peter Naumann. Von Beginn an drückte er dem Kampf seinen Stempel auf und sorgte nach einer souverän gewonnenen ersten Runde für den Erfolg auf Schultern in Runde zwei. Zum Duell zweier Jugendlicher kam es in der Klasse bis 60 Kilo im griechisch-römischen Stil. Fahrenbachs Timo Groß traf dabei auf Swen Trapp. Groß diktierte klar das Geschehen und gewann drei Runden mit technischer Überlegenheit, fuhr damit vier weitere Zähler fürs Mannschaftskonto ein. Für Schultersiege jeweils in der ersten Runde sorgten auf Fahrenbacher Seite Pascal Mieslinger, Markus Molden und Maic Heister. Mieslinger ließ Carsten Ulrich in der Klasse bis 74 Kilo im Greco-Stil nicht den Hauch einer Chance. Markus Molden behauptete sich klar gegen Steffen Kerker in der Klasse bis 96 Kilo im griechisch-römischen Stil. Heister bekam es in der Klasse bis 130 Kilo im freien Stil mit Johannes Pohl zu tun. Obwohl der Akteur des SCJ Wasserlos einen Gewichtsvorteil von fast 30 Kilo mitbrachte, zeigte Heister, was er drauf hat und sicherte sich vier Punkte durch einen Schultersieg. Allerdings mussten drei Odenwälder auch klare Niederlagen hinnehmen. Beispielsweise Baptiste Blatt in der 55-Kilo-Freistil-Klasse. Schon früh zeichnete es sich ab, dass sein Gegner Andreas Fröb klar das Geschehen auf der Matte bestimmte. Letztlich machte Fröb dem Kampf schon in Runde eins durch einen Schultersieg ein vorzeitiges Ende. Selbiges Schicksal ereilte Patrick Eisele in der Klasse bis 66 Kilo im freien Stil. Der talentierte Fahrenbacher stand Peter Kraus gegenüber, der als einer der Punktegaranten in der Staffel aus Wasserlos gilt. Insofern war es nicht sonderlich überraschend, dass Eisele deutlich den Kürzeren zog und sich schnell auf den Schultern wieder fand Auch Tobias Heister musste sich in der ersten Runde auf Schultern geschlagen geben. Er unterlag in der Klasse bis 84 Kilo im freien Stil Stefan Vogt.




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