Damengymnastik

Eine unserer ältesten Abteilungen feierte im Jahr 2016 das 45-jährige Bestehen. Zu diesem freudigen Anlass möchten wir die Abteilung kurz vorstellen.
1971 beschlossen die Fahrenbacher Frauen die sportliche Initiative zu ergreifen und eine eigene Gymnastik-Abteilung zu gestalten.
Am 01. September 1971 lief Hans Steiger mit der Ortsschelle durch Fahrenbach und verkündete, dass der Sportverein eine Damen-Gymnastik-Gruppe gründet.
Bereits am 08. September 1971 wurde die erste Turnstunde –mit 28 Frauen- von der Gymnastik-Leiterin Hannelore Gölz abgehalten. Die Teilnehmeranzahl sollte über die Jahrzehnte stabil bleiben, bzw. konnte weiter ausgebaut werden.
Jeden Dienstag um 20:00 Uhr war von nun an Sport für Fahrenbachs Frauen angesagt.
Waren es am Anfang noch schnelle sportliche Übungen, so werden heute gesunde und gelenkschonende Übungen gemacht, um
allen Altersstrukturen gerecht zu werden. Auch werden Saunaabende für alle Teilnehmerinnen angeboten. In der Vergangenheit
wurden viele Jahre auch die Gauturnfeste besucht um den Jedermanns-Wettkampf  zu absolvieren. Die Teilnahmen waren stets
rege besucht und konnten Erfolgreich abgeschlossen werden.

Weiterhin wurden und werden die gemeinsamen Turnstunden des Turnbau-Bergstrasse besucht. Auch bei Gauwandertagen oder den Wanderungen des SV Fahrenbach sind die
sportlichen Damen vertreten. Um die Übungsstunden variabel und abwechslungsreich zu gestalten, werden zur Unterstützung des „gewöhnlichen“ Turnens als Übungsgeräte u.a. Bälle, Stäbe oder das
Terraband in der vereinseigenen Halle genutzt  Natürlich gibt es auch in dieser Abteilung Alternativprogramme und Ausflüge.
In den Ferien werden Besichtigungen und Wanderungen angeboten, auch der jährliche viertägige Ausflug zu abwechselnden Destinationen quer durch Deutschland und unsere Nachbarländer ist Pflicht.
In der Faschingszeit werden närrische Turnstunden mit Büttenreden abgehalten. Viele Turnerinnen bringen sich hier mit eigenen kreativen Vorschlägen ein und helfen so bei der Gestaltung der geselligen Tage.
Natürlich wurde auch jedes Jubiläum mit einer großen Beteiligung gefeiert. Das 45-jährige feierte die Gymnastikgruppe in diesem Jahr mit einem selbstgemachten kalten Buffet und Unterhaltung in der vereinseigenen Sporthalle.
Auch nach 45 Jahren ist Hannelore Gölz immer noch Leiterin der  jung-und-fit-gebliebenen Frauen und erhielt von jeder zum Dank eine Rose. Natürlich gilt es auch zu erwähnen, dass die  Reinigungsdienste nach und während der
Vereinsfeste überwiegend von den Gymnastikdamen übernommen wurden und sie sich hierfür auch einem speziellen Dank aller Vereinsmitglieder und des Vorstandes sicher sein können.Alle Interessierte können sich dienstags ab 20 Uhr den Turnstunden anschließen.

Ansprechpartnerin hierfür ist Hannelore Gölz

Erstklassige Leistungen der Fahrenbacher Jugendringer

Mit vier Jugendringern machte sich am vergangenen Samstag Trainer Karlheinz Schütz auf ins benachbarte Thüringen. Am Abend konnten die Fahrenbacher bereits abwiegen und nach dem Abendessen wurde in einer benachbarten Jugendherberge übernachtet.

Beim 4. Ruppbergpokalturnier der Stadt Zella-Mehlis starteten am nächsten Tag mehrfacher Deutscher Meister Peter Schütz in der A-Jugend bis 58 kg. Seinen 4 Gegnern ließ er nicht den Hauch einer Chance, zwei Kontrahenten beförderte er gleich mit dem ersten Angriff auf die Matte.

Die anderen Beiden knockte er mit jeweils 16:0 aus und beendete das  Turnier in seiner Gewichtsklasse. B-Jugendringer Jannis Bachert (50 kg) hatte mit seinem ersten Gegenspieler ein Leichtes, er schulterte ihn in der ersten Runde nach 6:0. Im zweiten Kampf unterlag er leider dem späteren Erstplatzierten.

Mit seinem gleichwertigen Gegner lieferte er sich einen spannenden Kampf. Nach einem Punkte-hin-und-her stand Jannis nach 8:8 anhand der letzten Wertung als Sieger fest und belegte verdient den zweiten Platz. Im Limit bis 38 kg der C-Jugend startete Dominic Arnold unter 10 Teilnehmern.

Drei seiner Poolgegner besiegte er klar auf Schulter. Den Rückstand von 4:2 gegen seinen letzten Poolkontrahenten konnte er noch abwenden und schulterte Diesen. Im Finale hatte Dominic einen ebenbürtigen Gegner gegenüber. Mit 2:0 nach 4 Minuten stand er verdient als Turniersieger fest.

Die D-Jugend im Limit bis 34 kg vertrat Chris Steingrüber. Seine 4 Poolgegner besiegte er ohne Punktverlust vorzeitig auf Schulter. Auch im Finale hatte er die Oberhand und schulterte seinen Gegner nach 8:0.

Mit 3 Gold- und 1 Silbermedaille machten sich die Odenwälder nach der Siegerehrung wieder auf in Richtung Heimat.

Tänze und ein spontanes Theater

Fahrenbach. Zu einem bunten Nachmittag für Ältere mit einem abwechslungsreichen Programm wurde in die SV-Halle in Fahrenbach eingeladen. Schon beim Betreten der Sporthalle lachte den Anwesenden ein wunderbares Kuchenbuffet entgegen. Es lud geradezu ein, sich gemütlich niederzulassen und in geselliger Runde nette Gespräche zu führen. Den Rahmen dazu bot der SV Fahrenbach, der in diesem Jahr Ausrichter des Bunten Nachmittages der Älteren war. Der Organisator, Turngau Bergstraße, wurde durch seinen Vorsitzenden Manfred Schweiger und Fachwartin Renate Müller vertreten. Auch Ehrenmitglied des TG Bergstraße (TGB), Inge Schmidt, nahm wie immer gerne an der Veranstaltung teil.

Nach der Begrüßung der 80 Teilnehmer durch TGB-Fachwartin Renate Müller und Vorsitzenden Schweiger, übernahm Hans Götz, Vorsitzender des SV Fahrenbach, das Wort und stellte seinen ausrichtenden Verein kurz vor, der vor allem für seine Leistungen im Ringen bekannt ist. Der SV war 2016 bereits zum zweiten mal Ausrichter einer Gauveranstaltung.

Und schon konnte das bunte Programm des Nachmittags beginnen. Die Moderation hierzu übernahm Renate Müller. Sie durfte Gymnastinnen und Turner ankündigen, aber auch Sketche, Lieder, Vorträge, Zwiegespäche und ein ganz spontanes Theaterstück. Das Theaterstück, das so eigentlich nicht auf dem Programm stand, wurde schnell von Renate Müller aus der Tasche gezogen. Einige spontan mitmachende Gäste, darunter auch der TGB-Vorsitzende, erhielten einen kurzen Text und eine kleine Einweisung und schon konnte es losgehen. Und wie super es geklappt hat, obwohl kein Mitwirkender vorher irgendwas einstudiert oder geübt hat. Eine beachtliche Aktion, die beim Publikum hervorragend ankam. Dazu war es noch ein Lustspiel, was bei allen Anwesenden die Lachmuskulatur in Anspruch nahm. Alles in allem eine gelungene Darbietung.

Und schon war die Zeit gekommen, um den Heimweg anzutreten. Die Kuchen waren aufgegessen, die Gespräche beendet und die Geselligkeit genossen worden. Eine schöne Veranstaltung ging zu Ende und das Resümee war auf ganzer Linie positiv.

Turniersieg für Leonid Axt

Mit 12 Jugendringern startete der SV Fahrenbach beim Spessartpokal in Hösbach am vergangenen Sonntag. Für Gabriel Bisson (E-Jugend, 23 kg) und Jemal Aylazov (29 kg) war dies das erste große Turniert. Beiden fehlt noch die Erfahrung um sich gegen die stärkeren Gegner zu behaupten. Sie beendeten das Turnier mit dem 9. bzw. 7. Platz. Lars Klein (38 kg) startete sehr gut durch, er besiegte vier Kontrahenten vorzeitig auf Schulter, nur im Finale unterlag er. Er freute sich sehr über seine Silbermedaille. Julius Knapp (D-Jugend, 29 kg) gewann seinen ersten Kampf sicher, die nächsten beiden Siege musste er seinen Gegenüber überlassen und beendete das Turnier mit dem 9. Platz. Colin Riley (34 kg) konnte zwei Siege verbuchen, musste aber auch zwei Niederlagen einstecken. Unter 17 Teilnehmern erreichte er einen guten 7. Platz. Nina Axt (34 kg) belegte den 15. Platz. Josh Knapp (38 kg) verlor drei seiner vier Kämpfe und musste sich mit dem 6. Platz zufrieden geben. In der C-Jugend (38 kg) konnte sich Tim Steingrüber nicht durchsetzen. Nach zwei Niederlagen beendete das Turnier mit dem 9. Platz. Lucas Barthelt (50 kg) besiegte einen Gegner vorzeitig auf Schulter, zweimal wurde er auf die Schulter gelegt. Er freute sich dennoch über seinen 3. Platz. Leonid Axt (B-Jugend, 38 kg) holte sich mit einem Sieg die Goldmedaille. Jannis Bachert (50 kg) hatte keinen guten Tag erwischt. Nach fünf verloren Kämpfen stand für ihn am Ende nur Platz 5 auf der Urkunde. Für A-Jugendringer Maximilian Braun (76 kg) konnte nach zwei Punkt- und einer Schulterniederlage einen Kampf für sich entscheiden und belegte den 4. Platz. 

SVF dominiert den ASV Schafheim

 

Bericht vom ASV Schafheim:

2. Kampftag: Fahrenbach dominiert den ASV Schaafheim
ASV Schaafheim·Sonntag, 11. September 2016
Durchwachsene Leistungen zeigten die Athleten des Athletik-Sport-Vereins am letzten Wochenende, als sie in Fahrenbach zu Gast waren. Vor allem die erste Halbzeit wird die Verantwortlichen nicht zufrieden stellen können. In der zweiten Hälfte passte die kämpferische Leistung, doch die Gastgeber hatten auf alles eine Antwort. Gegen den in Top Besetzung angetretenen letztjährigen Vizemeister RSV Elgershausen musste sich auch der ersatzgeschwächte ASV II deutlich geschlagen geben.

SV Fahrenbach - ASV Schaafheim 21:6
Nachdem Tom-Luca Hartmann in der untersten Gewichtsklasse nach anderthalb Minuten die Segeln streichen musste, musste auch im Schwergewicht Peter Dölger, als eigentlich eher als Favorit in den Ring tretend, eine Niederlage gegen Manuel Cara eingestehen. Dölger kam nur schwer in den Kampf und hatte auch nicht die nötige Einstellung um den Kampf zu gewinnen. 2:0-Mannschaftspunkte für Fahrenbach. Auch bei Faim Safi musste man konstatieren, dass der letzte Wille fehlte. Dabei startete der Afghane gut in die Partie und konnte im Standkampf mit Peter Schütz mithalten. In der angeordneten Bodenlage vermisste man aber dann eine ausreichende Abwehrarbeit, was zu sechs Durchdrehern führte. Ein Ausrufezeichen zum Schluss setzte das Fahrenbacher Talent dann mit dem Schlusspunkt zum 16:1 technisch überlegenen Punktsieg, als er Safi mit einem sehenswerten Überwurf vier Punkte abknöpfte.
Besser lief es für Marvin Stoeckel im Halbschwergewicht. In einem sehenswerten Kampf besiegte er Frank Roßner mit 3:6.
Den zweiten und letzten Sieg eines Schaafheimers sicherte sich Manuel Bartos der Jannik Stepp gleich nach Kampfbeginn schulterte.

In der zweiten Halbzeit, eigentlich die Kampfhälfte in der die Punktegaranten des ASV das Mattenviereck betreten, gelang kein Sieg mehr. Aus Schaafheimer Sicht natürlich nicht gut, doch für den Zuschauer war es ein wahrer Augenschmaus. Zuerst startete Tom Pusch gegen Paul Nimmerfroh gut, er führte nach 1:20 Minuten bereits 8:4. Doch dann schlichen sich immer mehr Fehler ein und Pusch wurde noch hauchdünn von seinem Kontrahenten eingeholt. Mit 10:10-Punktgleichheit gewann der Gastgeber aufgrund der zuletzt erzielten Wertung.
Auch für Julian Höreth lief es nicht optimal. Höreth ließ sich zweimal von der starken Schleuder Patrick Eiseles überraschen, was zu einer 6:1-Niederlage in einem ansonsten relativ ausgeglichenen Kampf führte. Wahre ringerische Highlights waren die Begegnungen im freien Stil im Leicht und Weltergewicht.: Die starken Schaafheimer Edvard Sandor Vajda und Lucas Diehl trafen auf die an diesem Abend noch stärkeren Vadim Sacultan und Gheroghe Bodisteanu. Die Vajda und Diehl zeigten überzeugende Leistungen, doch die beiden Neuzugänge waren einfach nicht zu schlagen. Im Schlusskampf musste auch Nils Böhm sich gegen Gheorghe Cojocori geschlagen geben. Auch Böhm zeigte eine starke kämpferische Leistung, musste aber durch die starken Durchdreher des Fahrenbachers einiges an Punkten lassen. Hier hätten einige im Schaafheimer Anhang auch gerne Cojocori in der Bodenlage gesehen, vor allem beim anhaltenden, irregulären Fassen Cojocoris an Böhms Handgelenk, was einen aktionsreichen Kampf unterbindet.

„Gratulation an die Fahrenbacher Riege! Sie haben eine wirklich schlagkräftige Mannschaft und werden in dieser starken Oberliga weit oben landen. Es war klar dass ein Sieg heute schwer wird, allerdings müssen wir die kämpferische Leistung einiger unserer Ringer nochmal Revue passieren lassen und hier entsprechend gegenwirken.“ konstatierte Mannschaftssprecher Marvin Stoeckel eine durchwachsene Mannschaftsleistung.

SV Fahrenbach dem Kampf beim TSV Gailbach 14:12 Sieg

Mit einer überragenden Mannschaftsleistung dreht der SV Fahrenbach dem Kampf beim TSV Gailbach und sichert sich einen verdienten 14:12 Auswärtssieg

 

Paul Nimmerfroh sorgt für Zuversicht, Vadim Sacultan zieht den Stecker

Gailbach. Es lief unbedingt nach Plan überlange Zeit. Einige Niederlagen waren vorher nicht abzusehen, andere fielen höher aus, als zuvor erwartet. Simon Schröder, der Trainer der Oberliga-Ringer des SV Fahrenbach, hatte sich zwischenzeitlich schon mit einer Niederlage im Mannschaftskampf beim TSV Gailbach abgefunden. Doch dann kam die Wende und der SV Fahrenbach sicherte sich durch eine herausragende Mannschaftsleistung doch noch den knappen, aber vollauf verdienten 14:12 Auswärtssieg. „Ich kann der Mannschaft nur ein riesiges Kompliment machen. Was sie geleistet hat, war sagenhaft“, freute sich Schröder nach dem Kampfabend. Wie es das Schicksal wollte, war es einem jungen Mann vorbehalten, für die Wende zu sorgen, der sich vor seinem Kampf einiges von den Fans der Heimmannschaft anhören durfte. Paul Nimmerfroh trat nämlich einst für den TSV Gailbach an und sah sich plötzlich mit dem Vorwurf konfrontiert, „die Mannschaft verraten“ zu haben.

Von diesen Sprüchen ließ sich Nimmerfroh jedoch nicht beeindrucken und sorgte für große Freude im Fahrenbacher Lager. Im Kampf in der 66-Kilo-Greco-Klasse ging er mit Tom Wünsch über sechs Minuten erbarmungslos nach vorn und hole sich gegen einen extrem passiven Gegner die nötigen Punkte. 4:0 hieß es am Ende für den 17-jährigen Neu-Fahrenbacher, was zwei Punkte für das Mannschaftskonto bedeutete. „Das war für mich die Leistung des Abends. Damit hat er die Wende eingeleitet“, lobte Schröder die Vorstellung Nimmerfrohs.

Doch die euphorischen Gailbacher Fans waren noch immer sicher, dass am Ende die Punkte beim TSV bleiben, zumal schließlich der Kampf von Ringertrainer Svetoslav Neychev in der Klasse bis 66 Kilo im freien Stil anstand. Doch diese Rechnung hatten die Gailbacher nicht mit Vadim Sacultan gemacht. Der Neuzugang des SVF erwischte einen Sahnetag und präsentierte sein ganzes Repertoire. „Das war einfach nur sagenhaft“, jubelte Schröder. Aus der Euphorie in der Halle war eine eisige Stimmung geworden. Sacultan zog den Gailbachern den Stecker.

Gheorghe Bodisteanu (75 kg, FS) laborierte unter der Woche noch an einer Grippe, setzte sich gegen Fredrik Linz dennoch mit 3:0 durch. Gheorghe Cojocari (75 kg, GR) unterstrich gegen Ilhan Myumyunov seine Klasse, dreht vehement auf und ließ seinem starken Gegner nicht viele Chancen. Für vier weitere Zähler sorgte Peter Schütz (57 kg, GR), für den sich kein Gegner fand.

Vier kampflose Zähler gingen jedoch auch an den TSV, denn bei den Fahrenbachern blieb die Klasse bis 53 kg unbesetzt, was Deniz Güvener zum kampflosen Sieger machte. Alexander Schwarz musste sich im Schwergewicht Jonas Trautmann geschlagen geben. 2:0 hieß es am Ende für den Gailbacher. „Normal muss Alexander das heimringen, da war auf jeden Fall mehr drin“, so Schröder.

Jannik Stepp (61 kg, FS) musste gegen Karl Straub wegen eines Kapselrisses am Daumen gleich zu Beginn verletzungsbedingt aufgeben. Patrick Eisele (86 kg, GR) ließ sich von Manuel Berneth in der ersten Aktion überraschen, lief dem Rückstand die ganze Zeit hinterher und unterlag mit 0:1. Manuel Cara erlitt im Halbschwergewicht gegen Ivaylo Hadzhiev eine unglückliche 0:1-Niederlage, weil sein Gegner die letzte Wertung erzielte. (gie WNOZ, 05.09.2016)

Nur Zaporojan sorgte für Punkte

Arheilgen. Am Ende war es dann doch viel deutlicher, als man es im Lager des SV Fahrenbach vermutet hatte. Die zweite Mannschaft der Odenwälder musste bei ihrem Gastgeber in der Ringer-Verbandsliga eine deutliche 4:25-Schlappe bei der SG Arheilgen einstecken.

„Ich glaube, dass man deutlich sehen kann, dass der Mannschaft noch der Rhythmus etwas fehlt“, mutmaßte SVF-Trainer Simon Schröder, der sich fest davon überzeugt zeigte, dass der Vergleich der beiden Teams in der Rückrunde zumindest wesentlich knapper ausfallen wird.

Für den einzigen Sieg der Fahrenbacher an dem Abend sorgte im Schwergewicht Petru Zaporojan, der seinen Gegner Okan Kokoroz klar beherrschte und nach nur 40 Sekunden schulterte. „Petru ist in dieser Klasse sicher unterfordert, deshalb wundert mich dieses Ergebnis nicht sonderlich“, weiß Schröder, dass der SV wohl den Topschwergewichtler der Liga hat. Ergebnisse: 57 kg, FS: Osman Noogri – Philipp Steinmann 4:0 (AS); 61 kg GR: Siyar Noori – o.V. 4:0 (KL); 66 kg FS: Konstantin Vorobiev- Noah Engelhart 4:0 (SS); 75 kg, GR: Leo Wambolt – Felix Sattler 4:0 (SS); 75 kg, FS: Abdullah Semizoglu – Maximilian Braun 3:0 (PS); 86 kg, GR: Ruben Pfeifer – Daniel Gramlich 2:0 (PS); 98 kg, FS: Nico Weiß – Tom Schäfer 4: (SS); 130 kg, GR: Okan Kokoroz – Petru Zaporojan 0:4 (SN) (gie WNOZ, 05.09.2016)

SV Fahrenbach Jugend musste sich geschlagen geben

Den ersten Auswärtskampf in der Hessischen Jugendliga konnten die Ringer des SV Fahrenbach nicht für sich entscheiden. Mit drei unbesetzten Klassen standen sie den Ringern aus Arheilgen am Samstagabend gegenüber. In der Gewichtsklasse bis 23 kg bestritt Gabriel Bisson seinen allerersten Kampf. Nach zwei durchgekommenen Angriffen musste er sich leider geschlagen geben. Dennoch gingen die Punkte an die Fahrenbacher, da Gabriels Gegner Übergewicht hatte. Die Punkte für drei Klassen bis 26 kg, bis 29 kg und die der Mädchen (bis 48 kg) gingen kampflos nach Arheilgen. Im Limit bis 34 kg besiegte Chris Steingrüber nach einen tollen Kampf seinen Kontrahenten mit 10:2 Punkten. Ebenso in der Klasse bis 39 kg, hier schultere Leonid Axt seinen Gegner innerhalb der ersten Minute. Dominik Arnold (44 kg) hatte es mit seinen über 5 kg schwereren Gegner nicht leicht. Nach guten Angriffen musste er leider seinem Gegner nach Punkten den Vortritt lassen. Im Limit bis 50 kg lieferten sich Jannis Bachert und sein Kontrahent einen spannenden Kampf. Jannis unterlag jedoch knapp mit 7:4 Punkten. Jonas Fellner hatte in der Gewichtsklasse bis 65 kg gegen seinen stärkeren Gegner keine Chance. Mit einem Endergebnis von 5:3 trat man etwas betrübt wieder die Heimreise an. Die Fahrenbacher Jugend bestreitet ihren nächsten Kampf am 17.09.2016 gegen die Wettkampfgemeinschaft Ober-Ramstadt/Wersau. ys

Am Samstag 10.09.2016 findet der erste Heimkampf der ersten und zweiten Mannschaft ab 19:00 Uhr statt. Die Zweite steht der Reserve des KSV Seeheim und die erste Garnitur dem ASV Schaafheim gegenüber. Dauerkarten für diese Saison sind für 35 € an der Kasse erhältlich.