Gute Teilnehmeranzahl beim Johann-Gölz-Gedächtnisturnier

Das Johann-Gölz-Gedächtnisturnier vom SV Fahrenbach lockte 37 Vereine mit insgesamt 185 Teilnehmern nach Fürth in die Sporthalle der Heinrich-Böll-Schule.

Abgewogen wurden die Athleten von 8:30 bis 9:00 Uhr, anschließend konnte rasch mit den Kämpfen begonnen werden. E-Jugendringer Lars Klein (34 kg) besiegte zwei seiner Gegner vorzeitig auf Schulter.

Im letzten Kampf konnte er sich nicht durchsetzen und musste seinem Kontrahenten den Vortritt lassen. Dennoch freute er sich über seinen 2. Platz. Julius Knapp (D-Jugend, 29 kg) musste sich gegen 4 Gegner durchsetzen. Einen Schulter- und einen Punktsieg von 16:13 konnte er für sich entscheiden. Die anderen beiden Kämpfe verlor er knapp, hatte aber zum Schluss das Glück auf seiner Seite und belegte den 2. Platz. In der Gewichtsklasse bis 34 kg starteten gleich vier Fahrenbacher. Für Josh Knapp und Nina Axt war das Turnier nach zwei Niederlagen mit Platz 10 und Platz 8 leider schon vorzeitig beendet. Colin Riley gewann seine ersten beiden Kämpfe sicher.

Nach einer Punktniederlage stand er im kleinen Finale, hier unterlag er mit 14:8 und erreichte den 4. Platz. Chris Steingrüber kämpfte sich mit drei Schulter- und einem Punktsieg ins Finale. Gegen seinem kopfgrößeren Gegner konnte er sich gut in Szene setzten, letztendlich unterlag er aber mit 4:9 Punkten und belegte den 2. Platz. Paul Fuhrmann (42 kg) besiegte vier seiner Gegner souverän mit gekonnten Kopfzügen vorzeitig auf Schulter.

Im Finale war sein Gegenüber, ebenfalls mit einem Kopfzug, leider schneller als er, dennoch freute er sich über seinen 2. Platz. Mark Blatt (46 kg) hatte gegen seine beiden Konkurrenten leichtes Spiel, er schulterte beide innerhalb der ersten Runde und stand oben auf dem Siegerpodest. In der C-Jugend startete Louis Koradin und Tim Steingrüber im Limit bis 34 kg. Beide konnten jeweils einen Sieg einfahren, mussten aber auch zwei Niederlagen in Kauf nehmen und das Turnier dadurch vorzeitig mit Platz 8 und 9 beenden. Dominic Arnold besiegte seine Gegner jeweils vorzeitig auf Schulter und wurde Turniersieger in der Gewichtsklasse bis 38 kg ohne Punktverlust. Lucas Bartelt (46 kg) stand 4 Kontrahenten gegenüber. Einen legte er ohne Punktverlust auf die Matte. Bei den anderen drei Gegnern konnte er sich gut mithalten, musste ihnen aber durch deren größere Erfahrung den Vortritt lassen.

Er erreichte den 4. Platz. Jannis Bachert und Jonas Fellner traten in der B-Jugend bis 50 kg an. Für Jonas war das Turnier nach zwei Niederlagen mit den 10. Platz leider schon vorzeitig beendet. Jannis Bachert gewann seine ersten beiden Kämpfe auf Schulter bzw. mit 8:4. Gegen die nächsten Gegner konnte er sich nicht durchsetzen und belegte den 6. Platz. Peter Schütz (A-Jugend, 58 kg) stand nur zwei Kontrahenten gegenüber, diese besiegte er mit 16:0 und 4:0 und stand somit in seiner Gewichtsklasse als Sieger fest. Felix Sattler (69 kg) konnte zwei seiner Kämpfe auf Schulter gewinnen, musste aber auch zwei Niederlagen einstecken und erreichte dadurch den 4. Platz.

Maximilian Braun (76 kg) musste fünfmal antreten. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen beendete er das Turnier mit dem 3. Platz. In der Mannschaftswertung konnten die Fahrenbach sich den zweiten Platz sichern. Das Turnier konnte mit drei Matten zügig durchgeführt werden, sodass gegen 15:30 Uhr die Siegerehrung stattfand.

SV F. Jugendringer erzielen sehr gute Platzierungen

Mit 10 Ringern machten sich drei Betreuer vom SV Fahrenbach am vergangenen Wochenende auf nach Bindlach (Landkreis Bayreuth, Bayern) zum dortigen 16. Bärencup.

Am Freitag Nachmittag wurde die gut dreistündige Anreise angetreten, in Bindlach angekommen konnten die Ringer bereits abgewogen werden. Nachdem die Zimmer bezogen waren freuten sich alle auf ein leckeres Abendessen und gingen anschließend früh ins Bett um fit für das Turnier zu sein. Gegen 10 Uhr war Turnierbeginn und Julius Knapp startete in der D-Jugend im Limit bis 29 kg gleich zu Anfang. Diesen Kampf gewann er klar auf Schulter. Bei zwei Kämpfen musste er seinem Gegner den Sieg überlassen.

Im letzten Kampf konnte er den Punkterückstand von 12:7 leider nicht mehr einholen. Er erreichte unter 11 Teilnehmern den 6. Platz. Chris Steingrüber (31 kg) hatte 18 Teilnehmern in seiner Gewichtsklasse sehr viel zu tun. Sechs Kämpfe gewann er ohne Punktverlust, bei einem unterlag er knapp mit 7:4. Im kleinen Finale setzte er sich durch und sicherte sich den 3. Platz. Colin Riley (34 kg) unterlag zweimal auf Punkte, einen Kampf gewann er mit 12:6. Im Kampf um Platz 5 lag er mit 15:8 zurück, konnte aber mit einer schnellen Aktion seinen Gegner letztendlich noch auf die Schulter bringen und gewann. Dominic Arnold und Tim Steingrüber traten im Limit bis 34 kg unter 11 Teilnehmern bei der C-Jugend an. Dominic verlor seinen ersten Kamp, konnte aber die nächsten beiden klar für sich entscheiden und erreichte den 3. Platz.

Tim gewann einen Kampf, musste in den anderen drei Kämpfen seinen Gegnern den Vortritt lassen und belegte den 6. Platz. Lucas Bartelt (46 kg) gewann drei seiner Kämpfe ohne Punktverlust, den nächsten beiden Kontrahenten unterlag er auf Schulter. Er freute sich dennoch über seinen 3. Platz. Leonid Axt (B-Jugend, 38 kg) belegte den 4.Platz. Jannis Bachert (50 kg) gewann seinen ersten Kampf auf Schulter, den anderen beiden Gegenspielern unterlag er knapp. Er belegte den 7. Platz. Bei der A-Jugend (58 kg) startete Peter Schütz unter 8 Teilnehmern.

Er gewann seine Kämpfe sicher und wurde verdient Erster. Maximilian Braun (76 kg) musste viermal antreten. Gegen zwei Gegner konnte er sich nicht durchsetzten und unterlag. Den nächsten Kampf gewann er klar mit 10:0 und im letzten Kampf schulterte er seinen Gegner nach einem Rückstand von 4:7. Er belegte den 3. Platz. Von 38 teilnehmenden Vereinen mit 252 Teilnehmern erreichten die Fahrenbacher einen tollen 11. Platz in der Vereinswertung. Nach der Siegerehrung und einem anschließenden Gruppenbild machten sich die Fahrenbacher wieder auf Richtung Heimat. ys

Vereinsausflug: Durch die Klamm und auf die Berge

Fahrenbach. Der Vereinsausflug des SV Fahrenbach führte nach Österreich in die Wildschönau. Die Anreise erfolgte mit 51 Teilnehmern am frühen Morgen ins Hotel „Dorferwirt“ in Oberau. Der Rest des Tages konnte individuell gestaltet werden.

Am zweiten Tag ging es zuerst mit dem Bus zur Stadtbesichtigung und zum Einkaufsbummel in die wenige Kilometer entfernte Glasstadt Rattenberg am Inn. Im Bus und in der Fußgängerzone wurde dann auf allen zur Verfügung stehenden Handys die Liveübertragung der Qualifikationskämpfe von Pascal Eisele in Istanbul verfolgt.

Nach der Rückfahrt am Mittag wurde eine Stärkung an der Gondelstation Markbachjoch in Niederau eingenommen. Anschließend ging es mit der Gondel auf das 1496 Meter hohe Markbachjoch. In verschiedenen Gruppen und Wegen wurde dann über die Roßkopfhütte der Weg zurück nach Oberau gelaufen.

Als Alternative konnte der einfacher zu wandernde Kulturweg im Tal von Niederau nach Oberau absolviert werden. Am Abend fanden sich alle wieder zum gemütlichen Beisammensein und Ausklang im Hotel „Dorferwirt“. Musikalisch umrahmt wurde der Abend dann mit den Stimmen der Beteiligten und „de Quetsch“ von Egon Gölz.

Nach dem Frühstück ging es am folgenden Tag nach Innsbruck zum Bergisel. Hier teilten sich die Gruppen je nach Interesse. Eine Vielzahl besichtigte die Olympiaschanze von 1964 und 1976. Die Faszination einer Skisprungstätte mit Olympischer Vergangenheit und die moderne Architektur charakterisieren die Bergisel-Schanze.

Der Turm, von Stararchitektin Zaha Hadid geplant, das Panorama-Restaurant „Bergisel Sky“ und die Aussichtsterrasse wurden besichtigt. Auch konnte hier das Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum besichtigt werden. Um den Morgen abzurunden, wurde am Bergisel die Panoramarunde erkundet.

Am Nachmittag wurde die Gruppe am Einstieg zur Kundler Klamm abgesetzt. Die Kundler Klamm zählt zu den schönsten Klammen Österreichs. Sie ist die kürzeste Verbindung zwischen Kundl und der Wildschönau, durch die die Wildschönauer Ache fließt. Gemeinsam wurde dann der Heimweg durch die Kundler Klamm mit einem Zwischenstopp im gleichnamigen Gasthaus angetreten. Auf der Wildschönauer Seite am Ende der Klamm, wurden alle mit dem Wildschönauer Bummelzug abgeholt und nach Oberau ins Hotel gebracht. Am Abend ging es gemeinsam zum Abendessen in den Gasthof „Schweizer Hof“. Der Ausklang fand wieder in der Kaminstube im Dorferwirt statt. Am folgenden Morgen musste dann leider wieder die Rückreise angetreten werden. Abschließend kann man sagen, dass ein Wochenende mit Sonne und frühlingshaften Temperaturen „erwischt“ wurde. Somit hat auch das Wetter einen Beitrag zu einem rundum gelungenen Ausflug geleistet.

Quelle: wnoz.de

Wanderung Naturschutzgebiet Biedensand

Am 12. Mai hatten wir unsere 5. Wanderung in diesem Jahr. Ziel war das drittgrößte Naturschutzgebietes von Hessen, der Biedensand bei Lampertheim.  

40 aktive Wanderer sorgten für eine Rekordbeteiligung.

Olympia Quali Istanbul Pascal

Trost gab es nach dem Ausscheiden von den mitgereisten Fans aus dem Odenwald: Der Fürther Pascal Eisele (Fünfter von links) verpasste gestern das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Beim zweiten Ringer-Qualifikationsturnier in Istanbul scheiterte er im Achtelfinale. Bild: Kaiser

Von unserem Redaktionsmitglied

Stefan Jünger

Istanbul. Die Enttäuschung war ihm deutlich anzuhören: Durch eine knappe 0:3-Punktniederlage im zweiten Kampf gegen den Türken Selcuk Cebi schied Pascal Eisele im Achtelfinale des zweiten Qualifikationsturniers für die Olympischen Spiele in Rio der Janeiro vorzeitig aus. Damit verpasste der 23-jährige Ringer aus Fürth sein nach dem Gewinn der Europameisterschaft vor sechs Wochen nächstes großes Ziel.

Der bei nationalen Turnieren nach wie vor für seinem Heimatverein SV Fahrenbach startende Ringer hatte schon beim ersten Qualifikationsturnier in Ulan Bator in der Mongolei das Ticket nach Brasilien knapp verpasst, als er im Kampf der Drittplatzierten gegen den Armenier Julfalakyan knapp unterlegen war. Zuvor hatte er Cebi klar mit 9:0 Punkten geschlagen. So war er mit großen Hoffnungen am Donnerstag nach Istanbul geflogen, wo bei einem weltweiten Turnier die letzten beiden Startplätze für Rio vergeben wurden.

Nach dem Wiegen am Donnerstagnachmittag startete Pascal Eisele dann am Freitagmorgen in die Ausscheidungskämpfe in der 75-kg-Klasse der griechisch-römischen Stilart. Zunächst stand die Qualifikation für das Achtelfinale auf dem Programm. Hier wartete auf ihn der Rumäne Ilie Cojocari. "Ich bin sehr gut drauf gewesen, habe mich richtig gut gefühlt", beschreibt Pascal Eisele seine Verfassung vor dem Kampf.

Und auf der Matte bestätigte er diese Einschätzung, der junge Deutsche beherrschte das Geschehen auf der Matte. Schon in der ersten Minute konnte er einen Kopfzug ansetzen, der ihm eine Vier-Punkte-Wertung einbrachte. Eisele setzte sofort nach und beendete den Kampf mit zwei Durchdrehern nach gerade einmal 62 Sekunden.

Im Achtelfinale traf er dann wieder auf Cebi. Auch hier rechnete er sich gute Chancen aus, denn schließlich hatte er den Türken schon vor zwei Wochen in Ulan Bator glatt bezwungen. Die beiden Top-Ringer lieferten sich von Beginn an einen verbissenen Kampf - wobei sein Gegner auf die ohrenbetäubende Unterstützung der türkischen Fans in der Halle bauen konnte. "Da war die Hölle los", berichtete Timo Kaiser, einer der mitgereisten Anhänger aus Fahrenbach.

Dennoch konnte Eisele den Kampf zunächst ausgeglichen gestalten. "Cebi konnte mich dann aber einmal ausheben, womit er mit zwei Punkte abgenommen hat", berichtete er zerknirscht. In der verbleibenden Zeit versuchte er alles, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können, doch Cebi spielte seine Routine aus und bot seinem jungen Kontrahenten keine entscheidende Angriffsmöglichkeit mehr, nutzte stattdessen noch eine Aktion, in der er die Oberhand gewann und damit einen weiteren Punkt verbuchen konnte. So stand am Ende eine 0:3-Punktniederlage für den Fürther auf dem Papier und der Traum von den Olympischen Spielen war geplatzt. "Das war eine ganz enge Kiste über die volle Kampfzeit von sechs Minuten hinweg, aber es hat leider nicht gereicht. Aber ich bin erst 23 Jahre alt und habe im Ringen noch viel vor mir. Ich nehme weiter alles mit, was in diesem Jahr noch passiert", sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung - und unterstrich: "Ich mache in diesem Jahr so weiter wie bisher auch."

Neue Trainerin der Turnabteilung traut sich

Steffi Neidig konnte vom SV Fahrenbach als neue Trainerin für die Turnabteilung gewonnen werden. Am Samstag gab sie Ihrem Verlobten Thorsten Neidig das Ja-Wort. Steffi hat mit 8 Jahren bei PSV Olympia in Berlin angefangen zu turnen. Sie wurde ein paarmal Meisterin im Mehrkampf und an Boden und Balken. Steffi nahm mehrmals an den deutschen Turnmeisterschaften teil. Seit 2005 startete sie für das Ligateam der Eintracht Frankfurt u. a. in der Landesliga Hessen, Regionalliga, Hessische Meisterschaften sowie beim Bundespokal. Seit 1998 war Steffi Übungsleiter im Kinder- und Leistungsturnen, 2003 konnte sie ihre C-Lizenz als Trainerin erlangen und anschließend an einer zweimonatigen Trainerfortbildung in der USA teilnehmen. Durch eine kontinuierliche Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen kann Steffi ihr Wissen und Können an die Kinder weitergeben. Der SV Fahrenbach wünscht Steffi und Thorsten für ihre gemeinsame Zukunft alles Gute und ein tolle Zeit als Trainerin beim SV Fahrenbach.